Babynahrung – Die Grundlagen

Babynahrung - Die Grundlagen

Die Umstellung vom Stillen und Babymilch auf feste Nahrung ist für Babys ein großer Schritt im Leben. Viele Eltern stellen mit der ersten Nahrung die Weichen für das spätere Essverhalten Ihrer Kinder. Wer jetzt vielfältig kocht, erspart sich später Diskussionen am Familientisch.

 

 

Als Eltern sollte man von Anfang an auf die Ernährung und Essgewohnheiten der Babys achten. Diese sind nämlich nicht angeboren, sondern werden erlernt!

Alle Säuglinge haben von Anfang an eine besondere Vorliebe für „süße“ Nahrung. Das liegt daran das die Muttermilch sehr süß schmeckt. Das sollte Sie als Elternteil aber nicht verunsichern oder verleiten immer nur süß zu Kochen oder Ihrem Baby süße Nahrung anzubieten. Damit Ihr Baby frühzeitig an herzhafte Gerichte gewöhnt wird, sollten Sie ihm viele Geschmäcker anbieten. Dies braucht Zeit und viel Geduld. Es gibt Studien, in dem ein Baby ca. 30 mal ein Gericht probieren muss, um es als gut zu empfinden oder auf den „Geschmack“ zu kommen. Bleiben Sie also konsequent und lassen Sie sich nicht verunsichern, wenn die ersten Gemüsebreie wieder rausgespuckt werden. Lassen Sie ihr Baby immer und immer wieder probieren.

Je älter die Kinder werden, desto schwieriger lassen sich Essgewohnheiten umstellen! Bauen Sie also von Anfang an Gesunde Lebensmittel mit in den Speiseplan mit ein. Denn wenn ihr Baby viel Vollkornbrot isst, kommt es gar nicht auf die Idee das es auch anderes Brot z.B. Weißbrot gibt. Oder wenn Sie gleich mit Wasser oder ungesüßtem Tee als Durstlöscher anfangen, kann es gut sein das es später die süße Limo als zu süß empfindet und daher ablehnt.

Sorgen Sie für Abwechslung nach der Breizeit!

Ist die Breizeit erst einmal zu Ende, sitzen die Kleinen bei den gemeinsamen Mahlzeiten mit am Familientisch. Gestalten Sie diese Mahlzeiten daher abwechslungsreich!

Frühstück: Vollkornbrot, Getreideflocken oder auch Müsli. Milch oder ein Milchprodukt wie z.B. ein Naturjoghurt. Dazu gerne ein Stück Obst (Apfel, Birne oder Banane). Als Durstlöscher empfiehlt sich ungesüßter Tee oder Wasser.

Mittagessen: Gekochtes Gemüse mit einer sättigenden Beilage wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln. Fleisch und Fisch sollte ebenfalls nicht fehlen. Diese sind wichtige Eisen und Omega 3 Lieferanten. 2-3 pro Woche sollte auf jeden Fall etwas Fisch oder Fleisch im Speiseplan mit auftauchen. Zum Trinken am besten Wasser.

Abendessen: Vollkornbrot, Quark oder ein anderes Milchprodukt. Obst, Gemüse auch gerne Salat (wenn es gern gegessen wird). Als Durstlöscher ungesüßter Tee oder Wasser.

Zwischenmahlzeiten: Obst, Gemüse-Sticks, Naturjoghurt oder Kekse ohne Zucker. An heißen Tagen als Durstlöscher gerne auch mal eine Saftschorle.

Bildquelle: Sabrina Katzbach