Das vierte Trimester

tragetuch_bei_babiesVöllig gespannt wartet man auf die Geburt seines Kindes. Man kann es kaum erwarten seinen kleinen Schatz in den Armen zu halten. Aber oft sind die ersten 3 Monate mit dem Baby gar nicht so einfach. Meistens schläft es nur beim Mama im Arm oder bei Papa auf dem Bauch. Dies nennt man auch gerne das vierte Trimester. Lest dazu mehr im Blog:

Hurra das Baby ist da! Die Schwangerschaft ist nun zu Ende und Sie können endlich ihren Schatz im Arm halten. Aber oft sind die ersten Wochen und Monate nach der Geburt sehr anstrengend. Ihr kleiner Liebling will nicht ohne Sie sein, nur bei Mama oder Papa auf dem Arm sein und ganz viel Kuscheln.

Viele Eltern stellen sich daher die Frage: „Warum schläft mein Baby nur in meinen Armen, was mache ich falsch?“

Diese Frage stellen sich sehr viele erschöpfte junge Eltern. Man hat das Gefühl zu nichts zu kommen. Der Haushalt bleibt lieben, Die To-Do-Liste wird immer länger und sobald das Baby abgelegt wird weint es bitterlich.

Aber keine Angst, das ist ein ganz normaler Zustand nach der Geburt. In der Regel besteht eine Schwangerschaft aus drei Trimestern.
In der Gebärmutter während der Schwangerschaft ist es unheimlich dunkel und das Baby befindet sich in warmem Wasser, das permanent 37°C warm ist. Ihr Baby war die ganze Zeit nackt und eng zusammengerollt in Ihrem Bauch. Es hörte ständig Ihren Herzschlag oder ihre Verdauungsgeräusche. Es war im ständigen Kontakt mit Ihnen.

Nach der Geburt kommt sozusagen erstmal der Schock für Ihr Baby. Es muss plötzlich atmen, fühlt Luft und hört dutzende Geräusche, es muss plötzlich mit der Helligkeit zurecht kommen, fühlt Hunger und Durst. Ihm werden Klamotten angezogen und es muss eine Windel tragen. Und Ihr Baby verbringt ab da viel Zeit alleine. Da prasselt eine Menge auf so ein Würmchen erst einmal ein.

Aber es gibt Hoffnung und man sollte nicht verzweifelt sein. Es ist nur wichtig die enorme Veränderung die Ihr Baby von Mutterleib in die Welt durchmacht zu verstehen. Diese Zeit nach der Geburt nennt man auch das „vierte Trimester“.

Es gibt Theorien und Studien, dass Babys aufgrund ihres zu Großen Kopfes viel zu früh geboren werden. Aber die Natur musste das so einrichten, denn später wäre das Kind für eine natürliche Geburt viel zu groß. In der Regel müssten Babys noch weitere drei Monate bei Mama im Bauch bleiben und ein gutes Entwicklungsstadium zu haben.
Versteht man das und behandelt sein Baby erst einmal drei Monate lang so, als befände es sich noch im Mutterleib, kann dies eine enorme Erleichterung für Eltern und Kind sein.

Ein guter Tipp ist hier das Tragen. Für Babys ist dies fast wie bei Mama im Bauch. Sie riechen einen, hören den Herzschlag, fühlen das Schaukeln beim herumlaufen und sind eingerollt wie vor der Geburt. Es ist eng und kuschelig. Babys lieben das.
Zudem kann auch Papa den Nachwuchs tragen, die Hände sind frei für Haushaltsdinge, Kochen oder Wäsche aufhängen.
Es gibt dutzende Möglichkeiten sein Kind zu tragen. Spezielle Trage oder Tücher. Ist man sich da noch unsicher, ist es ratsam eine Trageberatung zu machen. Experten erklären einem wie das binden von Tüchern geht oder finden die passende Trage für den Nachwuchs.

Keine Angst vor Fehlerziehung!

Viele Eltern denken gerade am Anfang ihr Baby damit sehr zu verwöhnen und ihm schlechte Angewohnheiten zu lernen. Sie können beruhigt sein, man kann sein Baby in den ersten drei Monaten noch im ersten Lebensjahr Fehlerziehen. Im Gegenteil, gerade im ersten Jahr werden unterbewusst starke Urinstinkte aufgebaut und eine tiefe Bindung zu den Eltern hergestellt. Diese Vertrauensbasis sollten Sie nicht zerstören in dem Sie die Grundbedürfnisse Ihres Babys ignorieren. Egal wie viel Sie Ihr Kind küssen, knuddeln oder tragen, es wird irgendwann zu einer eigenständigen Person heranwachsen. Es wird deswegen nicht weniger die Welt allein erkunden wollen oder selbstständiger werden nur weil Sie es viel getragen, lange gestillt oder lange im Familienbett hatten.