Der plötzliche Kindstod

bauchweh-bei-baby_pflasterkofferAlle frisch gebackenen Eltern quält diese Angst. Ihr Baby schläft ein und wacht nicht mehr auf. Der sogenannte „plötzliche Kindstod“. Forscher und Ärzte haben bis heute keinen wirklichen Grund dazu gefunden warum Babys daran sterben. Dennoch kann man viele mögliche Faktoren vermeiden damit Ihr Baby sicher schläft.

SIDS (Sudden Infant Death Syndrom) oder auch „Plötzlicher Kindstod“ macht wohl allen Eltern, im ersten Lebensjahr Ihres Babys angst. Die Gefahr an SIDS zu sterben, ist allerdings relativ gering. Studien haben gezeigt das im Jahr 2012 in Deutschland 147 Kinder betroffen waren, von insgesamt 673570 Neugeborenen. Jungen betrift es häufiger als Mädchen. Dennoch ist SIDS die häufigste Todesursache im ersten Lebensjahr. Warum, wissen die Forscher nicht.

Mögliche Risikofaktoren warum Babys daran sterben:

  • ein am plötzlichen Kindstod verstorbenes Geschwisterkind
  • Drogenkonsum der Mutter in der Schwangerschaft
  • Frühgeburten vor der 33. Schwangerschaftswoche
  • Rauchen, während und nach der Geburt
  • Überhitzung
  • Schlafen in Bauchlage
  • Zudecken des Kopfes oder schlechte Luftzirkulation
  • Verzicht auf Stillen

 Was kann ich tun um das Risiko zu verringern?

  •  Halten Sie die Umgebung Ihres Babys Rauchfrei. Es sollte nicht in der Wohnung oder im Schlafzimmer geraucht werden.
  • Lassen Sie Ihr Baby auf einer Luftdurchlässigen, festen und neuen Matratze schlafen.
  • Verzichten Sie auf einen Betthimmel.
  • Achten Sie auf die Raumtemperatur im Schlafzimmer. Ideal sind 16-18 Grad.
  • Stillen Sie Ihr Baby wenn möglich 6 Monate voll.
  • Lassen es immer auf den Rücken schlafen.
  • Verzichten Sie auf Stofftiere, Kuscheltücher, Decken oder Kopfkissen. Diese können in das Gesicht des Babys rutschen und die Atmung behindern.
  • Vermeiden Sie im ersten Lebensjahr das Familienbett. Lassen Sie es im eigenen Beistellbett schlafen. So ist eine Überhitzung ausgeschlossen.
  • Ziehen Sie ihrem Baby einen Schlafsack zum schlafen an. Je nach Jahreszeit einen dünneren oder dickeren. Im Winter reicht es wenn Sie unter dem Schlafsack, einen Body und einen Schlafanzug anziehen. Im Sommer eine Schicht weniger.