Helikopter Eltern – Überbehütung von Kindern!

depression-kind_pflasterkofferDie sogenannten Helikopter-Eltern, gab es schon zur Zeiten meiner Kindheit. Dort nannte man sie allerdings „Glucken“. Sie überwachen und beschützen ihre Kinder in einer ungesunden Menge. Sie wollen nur das Beste und das rund um die Uhr! Wieso dies gar nicht so gut für die Kinder ist, könnt Ihr hier in unserem Blog lesen:

Man begegnet ihnen heutzutage fast überall, den Helikopter-Eltern. Sie halten ihrem 4 Jährigem Sohn die Hand wenn er am Spielplatz die Rutsche hinaufklettert, sie halten ihren 3 jähren Sohn davon ab alleine auf dem Trampolin zu hopsen oder begleiten ihre 8 jährige Tochter bis zur Schulbank im Klassenzimmer. Kein Schritt bleibt unbewacht!

Aber was sind Helikopter-Eltern?
Damit sind Eltern gemeint, die sich permanent in der Nähe ihres Kindes aufhalten, es in seinen Aktivitäten und seiner Freundeswahl überwachen und versuchen jeden Schaden von ihm fernzuhalten. Gleichzeitig versuchen sie ihrem Kind jeden Wunsch zu erfüllen und den Weg mit dem geringsten Widerstand zu gehen. So entsteht diese Überbehütung.

Dennoch sind diese Kinder besonderem Druck ausgesetzt. Man stellt, trotzt der Überbehütung gewisse Anforderungen an den Nachwuchs. Bildungs- und Leistungsdruck bestimmen den Alltag des Kindes. Die Woche ist vollgestopft mit dieversen Bildungsangeboten, Sportprogrammen, Musikunterricht und Freizeitangeboten. Da bleibt kaum Zeit zum durchschnaufen. Dieser zusätzliche Förderwahn lässt den Kindern kaum Zeit sich selbst zu finden.

Welche Probleme entstehen?
Bei Kindern von Helikopter-Eltern ist eine zunehmende Unselbstständigkeit zu beobachten, eine Hilflosigkeit gepaart mit hohen Ansprüchen. Denn die Kinder verlassen sich darauf, dass die Eltern alles für sie erledigen.
Kinder trauen sich auch im späteren Erwachsenenalter weniger zu. Ihre Selbstbewusstsein ist geringer, da sie beigebracht bekamen „ohne Fremde Hilfe, schaffe ich das nicht“.

Da das Kind dauerhaft in den Mittelpunkt aller Geschehnisse gestellt wird, fehlt ihm die Orientierung an Vorbildern. Gleichzeitig werden ihm eigene Entscheidungen verwehrt: Das Trainieren selbständigen Denkens und Handelns unterbleibt.

Ein Kind muss testen und ausprobieren, auch wenn dabei Schrammen und blaue Flecken entstehen. Lassen Sie daher ihr Kind einfach mal machen und ausprobieren. Sie werden sehen und erstaunt sein, was ihr „ach so beschütztes Kind“ alles drauf hat!