Inhalieren gegen Husten

IMG_1298 (Kopie)Kaum einer bleibt vom lästigen Schnupfen oder Husten in der kalten Jahreszeit verschont. Gerade bei den ersten Anzeichen einer Erkältung können Inhalationen mit oder ohne ätherischen Ölen die Beschwerden ohne Nebenwirkungen lindern. Mehr dazu erfahrt ihr im Blog:

Bei Husten und Schnupfen geplagte können bereits Inhalationen wahre Wunde wirken. Denn der heiße Dampf befeuchtet die Atemwege und löst den Schleim. Zudem beruhigt es den trockenen Reizhusten und befreit die Nase.

Welche Varianten gibt es?

  • Klassisch mit Schüssel und Handtuch. Nehmen Sie eine Schüssel und befüllen Sie diese mit heißem Wasser. Nun klassisch mit Salz oder ätherischen Ölen wie z.B. Salbeiöle, Thymian oder Kamille anreichern und mit einem Handtuch über dem Kopf die feuchte Luft langsam einatmen. ACHTUNG! Verbrühungsgefahr!
  • Inhalator mit Mund-und Nasen-Aufsatz. Dieser wird ebenfalls mit heißem Wasser befüllt und kann mit verschiedenen Zusätzen wie Öle ect. benutzt werden. Der Inhalator wir nur über Mund und Nase gehalten und die Gefahr der Verbrühung ist sehr gering. Diese sind in Apotheken erhältlich.

Eine Inhalation mit einem Salbei-Aufguss hat neben dem befeuchten der Atemwege auch einen beruhigenden Effekt auf die Schleimhäute. Das ist vor allem bei trockenem Husten hilfreich. Ist der Husten eher unproduktiv, bewirkt das Inhalieren das er produktiver wird, also mit Auswurf.

Ätherische Öle wie Menthol sind eher bei Schnupfen und Nasennebenhöhlenentzündungen zu empfehlen. Sie können aber auch helfen, bei Husten den festsitzenden Schleim in den Atemwegen zu lösen.

Wichtig: Kleine Kinder dürfen nicht mit mentholhaltigen und ähnlich stark riechenden Substanzen inhalieren, weil sie einen Atemstillstand auslösen können. Auch für Asthmatiker kann ätherisches Öl problematisch sein. Im Zweifelsfall ist es ratsam, den Arzt zu fragen, was man verwenden darf.