Komm, sing mit mir!

Typ_L_270pxSchon die ganz Kleinen reagieren positiv und mit Begeisterung auf Musik. Jeder Mensch kommt mit einem rhythmischen und musikalischem Talent zur Welt. Damit dieses Talent auch weiterhin gefördert und sich frei entfalten kann, bieten viele Einrichtungen einen sogenannten „Musikgarten“ an. 

Babys freuen sich bereits früh an Rasseln, Knistertüchern, Spieluhren oder dem liebevollen Reden und Singen der Eltern. Babys erfassen Musik emotional. Zuerst reagieren sie eher passiv auf Musik, aber schon bald bewegen sich Babys aktiv im Rhythmus und ahmen Töne nach.

Viele Einrichtungen wie Kindergärten, Hebammenpraxen oder VHS (Volkshochschule) bieten für jedes alter den passenden Kurs an.

Auch Kleinkinder sind absolut begeistern von Musik, Gesang und Fingerspielen.
So lernen sie immer die gleichen Abläufe und können schon bald bei allen Lieder begeistert mitklatschen, Singen oder Tanzen. Das freie Bewegen und reagieren auf Musik fördert die Motorik und Koordination des Kindes.
Langzeitstudien bestätigen inzwischen den positiven Einfluss von Musikerziehung auf die ganzheitliche Entwicklung des Kindes – auf die musikalische Begabung, das Sozialverhalten und das Lernen.

Wie läuft das so ab in einem Musikgarten?

An so einem Kurs nehmen in der Regel zwischen 8 und 10 Kinder und ein Elternteil teil. Der Kurs wird immer mit einem „Guten Morgen“ oder „Begrüßungslied“ angefangen. So wissen die Kleinen, das es nach diesem Lied losgeht. Danach werden immer die selben Kinder,- und Bewegungslieder gesungen wie z.B. „1,2,3 im Sauseschritt“, „Das Krokodil vom Nil“ oder „Was müssen das für Bäume sein“. Bei diesen Liedern werden immer die selben Hand,- und Fußbewegungen dazu gemacht. So prägen sich die Kleinen dies ein und können schon bald selbstständig mitmachen.
Sogenannte „Pausen“ werden auch gemacht. Kein Kleinkind von 1,5 Jahren kann sich 1 Stunde lang konzentrieren und aufmerksam bleiben. Oft werden in den Pausen kleine Puzzle, Bauklötze oder Bücher ausgelegt. Auch Instrumente werden mit verwendet. Kleine Schellen, Rasseleier oder Glöckchen animieren zum Rhythmischen mitmachen der Lieder. So kriegen die Kleinen ein gutes Taktgefühl und es macht Spaß „eigene“ Musik zu  machen.
Zum Schluss endet der Kurs dann mit einem „Abschiedslied“.

Zu Beginn kann so ein Kurs auch ganz schön unübersichtlich wirken. Die Kinder müssen sich erst einmal an den Ablauf und das ganze drumherum gewöhnen. Oft bleiben die Kleinen dann nicht sitzen oder sausen wie wild herum. Aber man merkt schnell eine positive Veränderung, wenn man solche Kurse regelmäßig besucht. Die Kinder lernen und befolgen Abläufe und freuen sich wenn sie Lieder mitklatschen oder fehlerfrei mitsingen können.

Was benötige ich für so einen Kurs?

  • Bequeme Klamotten
  • Trinken für sich selber und das Kind
  • Hausschuhe oder Stoppersocken (ABS-Socken)