„Mama, ich will nicht schlafen!“

1077250_604771589543130_1973766975_oViele Eltern kennen die Situation, der all abendliche Kampf um die Schlafenszeit. Da werden gut und gerne ein paar Machtkämpfe ausgetragen. Aber wie reagiert man in solchen Phasen, wenn der Nachwuchs aufrecht im Bett sitzt und nicht schlafen möchte?
Wir haben ein paar hilfreiche Tipps wie Sie gewissen Eskalationen vermeiden können:

Viele Kleinkinder und Kinder haben Abends oft Probleme beim einschlafen. Es ist zu hell, Mama ich hab hunger oder es ist zu warm. Dem Nachwuchs fallen dann viele Dinge ein um das Schlafengehen herauszuzögern. Aber stimmt das wirklich?
Nicht immer wollen Kinder absichtlich die Schlafenszeit herauszögern. Oft verhindern Kleinigkeiten den erholsamen Schlaf. Daher haben wir hilfreiche Tipps wie es besser klappt:

Ist es zu warm?
Kinder schlafen sehr schlecht wenn sie schwitzen. Daher ist es gut wenn sie nur mit einem Schlafsack, statt mit einer dicken Daunendecke schlafen. Das Zimmer sollte vor dem schlafengehen gelüftet werden und die Temperatur nicht höher als 18 Grad sein.

Ist es zu hell oder zu dunkel?
Es gibt Kinder die können nur komplett im Dunkeln schlafen. Prüfen Sie also ob ein Rollo am Fenster angebracht ist oder verdunkeln Sie die Fenster.
Ist es zu dunkel, können Kinder auch schon mal Angst bekommen. Lassen Sie die Türe leicht angelehnt oder stellen Sie ein Nachtlicht auf. Beim Aufwachen in der Nacht finden Kinder so leichter die Orientierung.

Ist ein Zahn unterwegs?
Zahnen kann ein guter Grund sein den nächtlichen Schlaf zu stören. Selbst wenn noch keiner in Sicht ist, können sich die fiesen Zähnchen bereits in Zahnfleisch bohren. Und das drückt gerne und verursacht Schmerzen. Geben Sie daher vor dem Schlafen Osanit Globuli oder massieren Sie am Abend sanft das Zahnfleisch mit einer Fingerbürste.

Ist ein Monster unter dem Bett?
Die Kindliche Fantasie ist groß, es kann daher schon mal vorkommen das die Kleinen, Monster, Hexen und Co im Zimmer sehen. Gehen Sie auf die Angst ein und spielen Sie diese nicht herunter. Erzählen Sie eine Mutmach-Geschichte oder basteln Sie ein „Anti-Monsterspray“ und verscheuen Sie so die bösen Monster.

Ich bin noch gar nicht müde!
Diesen Satz hören Eltern wahrscheinlich ständig. Abwechslung ist zwar toll, aber gerade zu den Schlafenszeiten sollten die Zeiten und Rituale fest geregelt sein. Gestalten Sie daher feste Rituale und feste Zeiten, wann Ihr Kind ins Bett geht, wie viele Geschichten gelesen werden, welches Stofftier im Bett sein solle usw. Nur so können Kinder geregelten Gängen nachgehen und sich orientieren.

Ist es vielleicht Hunger?
Oft verlangen Kleinkinder noch am Abend oder in der Nacht nach Nahrung. Sie sind es vom Stillen her noch gewohnt. Oft aber ist es nur das verlangen nach Nähe. Kuscheln Sie daher erst einmal mit ihrem Kind. Meistens lassen sich die Kleinen gut beruhigen und die Mahlzeit kann bis zum Frühstück warten.

Bildquelle@Sabrina Katzbach