Riskante Situationen?

IMG_8644 (Kopie)Kinder ziehen Gefahrenquellen magisch an. Bereits im Kleinkindalter suchen sie die Herausforderung. Wir Eltern, sehen das natürlich nicht so gerne. Aber wie können wir unsere Kinder dabei Unterstützten? Wir klären auf und geben ein paar hilfreiche Tipps:

Kinder sind von Natur aus neugierig und suchen die Herausforderung. Im Wald z.B. balancieren sie nicht auf dem breiten Ende eines Baumstammes, sondern dort, wo es wackelt. Sie suchen solche Gelegenheiten instinktiv, denn an ihnen können sie wachsen. 

Eltern sehen das nicht so gerne. Oft werden Kinder regelrecht abgeschirmt und die Watte gepackt – Keine gute Entscheidung! Denn auch Kinder wachsen an Ihren Aufgaben.

Früher sind wir doch auch auf Bäume geklettert, durch Flüsse gelaufen oder von Mauern gesprungen. Aber gerade war wichtig, damit sich Kernkompetenzen wie Selbstsicherung, Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl entwickeln konnten. 
Leider sind Kinder heutzutage fast immer von Erwachsenen umgeben. Kindergärten, Schulen oder am Spielplatz mit den Eltern. Es wird immer darauf geachtet das dem Nachwuchs nichts passiert.

Was können wir Eltern besser machen?
Eltern sollten lernen einfach mal wegschauen und ihre Kinder loslassen. Auch wenn es schwer fällt. Blaue Flecken, Schürfwunden und Platzwunden gehören zum Erwachsen werden dazu. Natürlich ist es völlig in Ordnung die Kinder vor gefährlichen Situationen zu bewahren, wie mit dem Laufrad auf die offene Strasse zu fahren. Hier müssen Eltern natürlich eingreifen.

Kann mein Kind eine gefährliche Situation einschätzen?
Ab einem gewissen Alter ja. Das kann man auch sehr gut beobachten. Klettert ein Kind auf einen Tisch, wird es nicht einfach herunterspringen. Kinder können sehr wohl einschätzen das wenn sie dies tun, es sehr weh tun könnte. Ein Kleinkind mit ca. 14 Monaten wird dies allerdings erst einschätzen können, wenn es einmal heruntergefallen ist und durch den Schmerz lernt, dies lieber nicht mehr zu tun. Kinder ab ca. 2 Jahre können viele Situationen gut einschätzen.

Wie wirkt sich das auf mein Kind aus?
Kinder profitieren nur positiv aus dem ganzen heraus. Ihr Kind stößt auf ein Problem und entwickelt eine Strategie und eine Lösung. In solchen Momenten wächst das Selbstvertrauen. Bremens Sie also Ihr Kind nicht ständig aus, sondern lassen Sie es auch einfach mal machen und ausprobieren!

Und falls doch einmal ein kleinerer Unfall passieren sollte, hat Pflasterkoffer die richtigen Begleiter parat 🙂