Rund um Babys Haut

Kaum sind die süßen Zwerge geboren, schon macht man sich als Eltern große Sorgen wenn der Nachwuchs kleine Pickelchen, Akne oder den Kopfgneis hat. Aber sind diese Veränderungen der Haut schlimm? Muss ich damit zum Arzt? Oder verschwinden diese Unreinheiten wieder? Wir haben hier ein paar Tipps für Sie:

Auch Babyhaut hat manchmal ihre kleinen Markel. Schuppen, Flecken, Pickelchen oder Akne. Plötzlich verändert sich Babys Haut. Klar, das man sich da als Eltern sorgen macht, ob das alles ok ist. Wir haben ein paar Tipps auf was Sie achten sollten:

Neugeborenen-Akne
Kleine Pickelchen, manchmal mit einen kleinen gelben Punkt in der Mitte. Das sind ganz typische Mitesser, die kurz nach der Geburt Ihres Babys auftreten können. Durch die Umstellung nach der Geburt, arbeiten die Talgdrüsen stärker und die Haut baut übrige Hormone der Mutter ab.
Zum Arzt müssen sie deswegen nicht. Nach ca. drei Monaten verschwinden diese Akne von alleine. Bitte nicht daran herumdrücken oder gar mit einer Nadel aufstechen. Das kann zu schlimmen Entzündungen führen. Wenn sie unbedingt die Haut behandeln möchten, sprechen Sie das vorher mit Ihrem Kinderarzt ab.

Storchenbiss
Ist ein flacher, kleiner rötlicher Fleck der häufig im Nacken nach der Geburt zu finden ist. Manchen Babys haben dies auch am Steiß, zwischen den Augenbrauen oder an den Knöcheln. Da Babys Haut nach der Geburt noch sehr dünn ist, scheinen dort besonders viele Blutgefäße hindurch. Wenn Babys weinen, wirkt der Fleck deutlich dunkler, da die Gefäße mehr durchblutet werden.
Woher diese Storchenbisse kommen, ist noch unklar. Wissenschaftler vermuten, das es eine Störung in den frühen Monaten der Fötus-Entwicklung ist.
Der Fleck ist harmlos. Meinst verschwindet er, wenn die Haut dicker wird. Bei manchen bleibt der Fleck auch ein Lebenlang, aber er verblasst.

Kopfgneis
Kleine weiche Schüppchen auf Babys Kopfhaut. Gneis tritt in den ersten Lebensmonaten auf und verschwindet bis spätestens vierten Lebensjahr. Der Kopfgneis wird oft mit dem Milchschorf verwechselt. Milchschorf, ist allerdings eine starke Entzündung der Kopfhaut. Diese Juckt, Nässt und riecht sehr unangenehm. In so einem Fall sollten Sie ihren Kinderarzt aufsuchen.
Der Kopfgneiß entsteht durch überschüssigen Talg, der sich auf die Kopfhaut legt. Babys Haut muss sich erst an die Talgproduktion gewöhnen, daher wird erst einmal zu viel produziert. Der Geneiß ist ungefährlich. Man kann ihn mit Olivenöl behandeln und die aufgeweichten Schüppchen mit einem weichen Kamm, vorsichtig herausbürsten.

Milien
Sind Stecknadelkopfgroße, weiße Knoten die sich auf Stirn und Kinn bilden. Bei diesen Grießkörner handelt es sich um kleine Zysten an den Talgdrüsen der Haut.
Auch diese Hauterkrankung ist nicht von Dauer und verschwindet in den nächsten Monaten von selbst. Schuld daran sind die Östrogenhormone der Mutter. Diese verhindern das sich die Talgdrüsen öffnen und verstopfen.

Bein Unklarheiten, Unsicherheit oder Verschlimmerung, suchen Sie immer Ihren Kinderarzt um Rat und klären Sie die Situation ab!