Überraschung!! Babypartys für werdende Mamis

Überraschung!! Babypartys für werdende Mamis

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Geburt des Kindes. Werdende Mütter sind in dieser Zeit viel Beschäftigt mit dem sogenannten „Nestbautrieb“. Auch wird die Schwangerschaft in den letzten Wochen immer anstrengender und unangenehmer für die Frauen. Wie kann man der werdenden Mutter diese letzten Wochen versüßen? Richtig! Mit einer Babyparty oder auch Babyshower genannt. Aber was ist das eigentlich für ein Brauch und woher kommt dieser?

Der Ursprung dieser Partys liegt, wie viele Trends bei den US-Amerikanern. Traditionell wird die Babyparty dort Babyshower genannt. Hier in Deutschland hat sich diese Tradition immer mehr zu einer Beliebtheit entwickelt.

Wo und Wann wird gefeiert?

Ca. 2 Monate vor dem Errechneten Geburtstermin wird die Party von den Freundinnen der werdenden Mami ausgerichtet. So ist auf jeden Fall garantiert das die Mami nicht viel Stress oder zu Organisieren hat. Es werden zu solch einer Party meistens nur weibliche Gäste eingeladen wie Verwandte, gute Freundinnen, Schwestern oder Nachbarn. Ist aber kein Muss. Es dürfen selbstverständlich auch die werdenden Väter oder andere Männliche Freunde und Bekannte eingeladen werden. Das ist jedem selbst überlassen.
Um der Mutter noch mehr Stress zu ersparen und die Überraschung perfekt zu machen, wäre es von Vorteil wenn die Party nicht zu Hause organisiert wird. Gut wäre, wenn die Wohnung, Garten oder Haus einer Freundin zur Verfügung gestellt werden würde.

Geschenke und andere Leckereien

Die Gäste bringen kleine Geschenke für die werdende Mami und das Kind mit, wie zum Beispiel Gutscheine zum Babysitten, Schnuller, Bodys, Spielsachen oder Bodylotions. Ein großer Trend und Hingucker sind die sogenannten Windeltorten auch Diaper Cake genannt. Diese sehen Hochzeitstorten sehr ähnlich und werden aus Windeln zusammengebunden. Als Highlight wird die Torte dann mit Babyutensilien verziert. Bunte Schleifen und Ketten, Schnuller, Rasseln, kleine Söckchen, eine Spieluhr usw. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Einige größere Drogerien bieten diese Gestaltung der Windeltorten bereits an. Auch in vielen Onlineshops kann man originelle Torten bestellen und gestalten lassen.

Gebacken und Gekocht wird selbstverständlich auch von den Freunden. Kleine Snacks, Kuchen oder Cupcakes sind immer sehr beliebt. Gern werden diese ebenfalls in den passenden Farben verziert, falls man das Geschlecht des Babys schon weis. Bei den Getränken sollte immer darauf geachtet werden das es auch Alkoholfreie für die werdende Mama gibt. Alkoholfreier Sekt oder gekühlte Bowlen sind frisch und lecker.

Dekoration und Spiele

Üblicherweise werden die Räumlichkeiten, in denen die Feier stattfindet, sehr kitschig dekoriert mit möglichst vielen Hinweisen auf das kommende Baby. Namesgirlanden, Tischaufsteller, Pappteller und Pappbecher mit „i´s a Boy oder i´ts a Girl“ drauf, Konfetti, Ballons in Rosa oder Blau. Auch hier sind der Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt.

Zur Unterhaltung sind Spiele ein Muss! Es gibt unzählige witzige Spiele die sich rund ums Thema Baby drehen.

  • Babyglässchen Raten: Die Mutter muss mit verbundenen Augen verschiedenen Babyglässchen kosten und erraten welche Sorte es ist.
  • Bauchumfang Raten: Die Gäste müssen mit Geschenkband abschätzen wie groß der Umfang vom Babybauch ist. Wer am nähsten dran ist hat gewonnen.
  • Stadt-Land-Baby: Das Spiel ist ähnlich wie Stadt-Land-Fluss, nur das zusätzlich noch Babynamen, Babyprodukte usw hinzukommen.
  • Babybodys bemalen: Es werden weiße Bodys gekauft und diese von den Gästen individuell bemalt und gestaltet.
  • Tierbabys Raten: Es werden auf ein Blattpapier verschiedenen Tiere aufgelistet. Die Gäste müssen dann dazu innerhalb von 2 Minuten die Tierbabys schreiben z.B. Kuh=Kalb, Schwein=Ferkel, Huhn=Kücken usw.

Egal wie die Party für die werdende Mama gestaltet wird, es wird sicherlich ein unvergesslicher Nachmittag und tolle Überraschung werden. Vergessen Sie daher nicht die schönsten Erinnerungen festzuhalten und viele Fotos zu machen.

Bildquelle: Sabrina Katzbach