Warme Wollwickel bei Halsschmerzen

Winterzeit ist Erkältungszeit, besonders Familien triff es häufiger. Gerade wenn die Kinder noch im Kindergartenalter sind. Eine Erkältung ist da schnell mit angeschleppt und kann das Familienleben lahm legen. Aber nicht immer müssen alle mit heftigen Medikamenten bekämpft werden. Gerade Erkältungen sind schnell mit einfachen Hausmitteln bekämpft.

Hals- und Brustwickel haben bereits schon in der Generation unserer Großmütter Hustenbeschwerden gelindert. Sie beruhigen den Hals, mildern den Husten und wärmen zugleich und entspannen.

Welche Halswickel gibt es?

Kartoffelwickel: gekochte, noch warme, zerdrückte Kartoffeln in ein Tuch legen und auf die Brust und Hals legen. Ruhen lassen bis die Kartoffeln kalt werden. Das lockert den Schleim und hilft bei akutem Husten.

Zwiebelwickel: Das gleiche Prinzip wie bei den Kartoffelwickeln. Warme, gekochte Zwiebeln in ein Tuch legen und auf Hals und Brust ruhen lassen. Die Ätherischen Öle der Zwiebel beruhigen die Atemwege.

Feuchte Brustwickel: Bei Bronchitis helfen heiße feuchte Brustwickel. Diese lösen den Schleim besonder gut. Gerne kann diese Variante auch mit Apfelessig oder Ätherischen Ölen kombiniert werden. Salbei oder Thymian sind besonders geeignet.

Halswickel mit Heilwolle: Heilwolle ist eines der ältesten bekannten Hausmittel überhaupt. Unter Heilwolle wird eine besondere Form von Schafswolle verstanden. Diese Wolle ist gewaschen, aber nicht gesponnen worden. Sie besitzt damit in etwa die Konsistenz von Watte.
Einen Schal locker um den Hals wickeln. Nun 2-3 Hände voll Heilwolle zwischen Hals und Schal legen. Die Heilwolle sollte alle 1-2 Tage ausgetauscht werden. Diese Variante kann auch mit Ölen wie Salbeiöl oder Kamillentee verwendet werden.

Bei Verschlimmerung der Symptome immer eine Arzt aufsuchen!