Warum Babys schreien

1380154_637358349617787_1495464777_nBabys sind kleine hilflose Wesen. Viele von Ihnen schreien oft Grundlos, wie einige Eltern meinen. Aber jedes noch so kleine weinen, wimmern oder kräftiges Schreien hat seinen Grund. Mütter haben ziemlich schnell heraus, was das Baby möchte und was die verschiedenen Schreie bedeuten. 

Babys schreien niemals Grundlos. Sie wollen gehört werden und haben in diesem Moment ein spezielles Bedürfnis was befriedigt werden soll. Ein Baby würde warscheinlich, wenn es könnte seine Eltern liebevoll bitten die volle Windel zu wechseln oder ihm etwas zu Essen zu geben. Stattdessen hören Eltern nur ein lauten „Wääähhhhhhhhh“!!! Babys wollen gehört nun mal schnell gehört werden.

Was kann das Schreien alles Bedeuten?

Hunger: Fängt meistens mit einem leisen Quengeln an und steigert sich langsam. Dabei wird heftig am Schnuller oder an den Händen gesaugt. Machen Sie ihrem Baby Fläaschen oder geben Sie ihm die Brust.

Müdigkeit: Babys reiben sich bei Müdigkeit oft Nase und Augen. Tragen und wiegen Sie daher ihr Baby sanft in den Schlaf.

Nähe: Schluchzt Ihr Baby verzweifelt und streckt die Arme dabei hoch, sucht es die Nähe. Nehmen Sie daher ihr Baby auf den Arm und tragen Sie es in einem Tragetuch herum.

Hitze oder Kälte: Meckert ihr Baby ohne ersichtlichen Grund, könnte ihm entweder zu warm oder zu kalt sein. Prüfen Sie dazu den Nacken ihres Kindes. Ist dieser warm und feucht, ist es zu warm, sind Bauch und Rücken kalt, wird es warscheinlich frieren.

Angst: Hat sich Ihr Baby erschreckt, wird es laut und schrill schreien bzw kreische. Nehmen Sie es fest in den Arm und geben Sie Körperkontakt.

Volle Windel: Eine volle Windel kann wirklich unangenehm sein. Babys meckern in so einem Fall gerne. Prüfen Sie daher die Windel und wickeln Sie es.

Blähungen: Die ersten drei Monaten leiden viele Babys unter den Koliken. Ihr Baby wird laut weinen, schreien und sich steif machen oder krümmen. Machen Sie ihrem Baby eine Kirschkernkissen warm und massieren Sie den Bauch sanft. Auch kleine Bewegungen mit den Beinchen helfen die Blähungen loszuwerden.

Schmerzen: Babys die Schmerzen haben, werden schreien bis sie keine Luft mehr bekommen. Bis der Kopf knallrot ist und zwischen den Schreien werden sie stark wimmern und jammern. Sind alle Bedürfnisse „abgecheckt“ und Ihr Baby schreit unaufhörlich empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen.

Bildquelle: Sabrina Katzbach